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Suchbegriff: Indische Zentralbank

Der Goldpreis ist auf ein Rekordhoch von über 5.300 US-Dollar pro Unze gestiegen, da geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten die Anleger zu diesem sicheren Hafen treiben. Zentralbanken weltweit, insbesondere in Schwellenländern, erhöhen ihre Goldreserven erheblich und reduzieren gleichzeitig ihr Dollar-Engagement. Der World Gold Council meldet für 2025 eine Rekordnachfrage von 5.002 Tonnen, wobei aufgrund der anhaltenden geopolitischen Risiken und der Besorgnis über die Unabhängigkeit der US-Notenbank auch für 2026 eine weiterhin starke Nachfrage erwartet wird.
Die UBS Investment Bank hat ihre Prognose für die indische Rupie bis März 2026 auf 92 pro US-Dollar nach unten korrigiert und prognostiziert damit eine Abwertung um 2 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Die Bank geht davon aus, dass sich positive Auswirkungen eines möglichen Handelsabkommens zwischen den USA und Indien nur von kurzer Dauer sein werden, da die Reserve Bank of India wahrscheinlich Phasen der Stabilität nutzen wird, um ihre Devisenreserven wieder aufzubauen, was zu einem künftigen Kaufdruck auf den Dollar führen wird. Als Hauptursachen für den Druck auf die Kapitalbilanz werden eher die Kapitalabflüsse aus Indien und Wachstumssorgen als die Unsicherheit im Handel genannt, wobei teure Aktienbewertungen zu Rekordverkäufen ausländischer Investoren im Jahr 2025 beitragen werden.
Die UBS Investment Bank hat ihre Prognose für die indische Rupie bis März 2026 auf 92 pro US-Dollar nach unten korrigiert und prognostiziert damit eine Abwertung um 2 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Ein mögliches Handelsabkommen zwischen den USA und Indien könnte zwar vorübergehend Entlastung bringen, doch die UBS geht davon aus, dass dies durch die Notwendigkeit der Reserve Bank of India, ihre Devisenreserven aufzufüllen, und ihre große Short-Position in Dollar ausgeglichen wird. Die Bank führt die Schwäche der Rupie in erster Linie auf Kapitalabflüsse zurück, die durch Wachstumsbedenken und teure Bewertungen getrieben sind, trotz des robusten realen BIP-Wachstums Indiens.
Die UBS Investment Bank prognostiziert, dass die indische Rupie bis zum Geschäftsjahr 2027 aufgrund struktureller Herausforderungen wie schwacher Unternehmensgewinne, Kapitalabflüssen, sinkenden Devisenreserven und Wettbewerbsproblemen gegenüber dem US-Dollar auf 94 fallen wird. Die Bank nennt das schwache nominale BIP, die begrenzte Beteiligung am AI-Aufschwung und die Notwendigkeit der RBI, ihre Reserven wieder aufzubauen, als wichtige Faktoren, die trotz einer möglichen vorübergehenden Entspannung der Handelsspannungen einen anhaltenden Abwertungsdruck ausüben.
Die Reserve Bank of India plädiert dafür, digitale Zentralbankwährungen gegenüber privat ausgegebenen Stablecoins zu bevorzugen, und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und der Notwendigkeit, die Währungshoheit zu wahren. Die RBI argumentiert, dass CBDCs Effizienz, Programmierbarkeit und Sicherheit bieten und gleichzeitig das Vertrauen in das Geld aufrechterhalten. Der Artikel beleuchtet den globalen Kontext der CBDC-Entwicklung, wobei nur drei Länder erfolgreiche CBDCs eingeführt haben, während sich 49 in der Pilotphase befinden. Indiens Haltung steht im Gegensatz zur weltweit zunehmenden Akzeptanz privater Stablecoins, deren Marktkapitalisierung von 205 Milliarden US-Dollar auf 307 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 gestiegen ist.
Die indische Zentralbank plädiert dafür, dass Länder digitalen Zentralbankwährungen Vorrang vor privaten Stablecoins einräumen, und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich der Finanzstabilität und der Notwendigkeit, das Vertrauen in das Geld zu bewahren. Die RBI betont die Vorteile von CBDCs für die Aufrechterhaltung der Integrität des Finanzsystems und warnt gleichzeitig vor den Risiken von Stablecoins in Zeiten von Marktstress.

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